Anfang Mai lud die Ortsgemeinde die Pächterinnen und Pächter zur jährlichen Versammlung ein. Die traditionelle Pächterversammlung der Ortsgemeinde wurde neu ausgerichtet und fand als gemütlicher Höck statt.
Ortsgemeindepräsidentin Martina Oehry begrüsste die vollzählig erschienenen Landwirtinnen und Landwirte im Eselschwanz, beim Betrieb von Risch Gemüse. Sie berichtete über das Jahresprogramm der Ortsgemeinde sowie über die neue Aufgabenteilung innerhalb des Ortsverwaltungsrates.
Anschliessend übergab Martina Oehry das Wort an Armin Risch – Ortsverwaltungsrat Ressort Landwirtschaft, Betriebsleiter Risch Gemüse St. Margrethen.
In einem Rundgang führte Armin Risch die Gäste durch den traditionsreichen Familienbetrieb. Die Anwesenden erhielten interessante Einblicke in die Aussaat, Aufzucht und Pflege sowie den Vertrieb der unterschiedlichen Gemüsesorten.
Der Betrieb der Risch Gemüse Produktion liegt im Gebiet Eselschwanz und bewirtschaftet rund 12,5 Hektare landwirtschaftliche Nutzfläche. Die Bodenverhältnisse sind optimal und dank hoher pH-Werte kann der Krankheitsdruck auf die Pflanzen deutlich reduziert werden.
Bis zu 17 Mitarbeitende sorgen in der geschäftigen Sommerzeit dafür, dass in der Produktion alles rundläuft – etwa doppelt so viele wie in der ruhigeren Winterzeit. Besonders beeindruckend war der Einblick in die moderne Jungpflanzenanzucht. Mithilfe maschineller Präzision werden die Sämlinge in die Erde gebracht und anschliessend im Gewächshaus sorgfältig aufgezogen. Dort wachsen die Pflanzen an Schnüren empor und erreichen mithilfe einer durchdachten Technik beeindruckende Längen von bis zu 12 Metern.
Die Gewächshäuser bieten ideale Bedingungen für das Gedeihen der Pflanzen. Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit lassen sich optimal regulieren. Dabei wird auf umweltschonende Methoden gesetzt: Nützlinge wie Schlupfwespen übernehmen die Schädlingsbekämpfung, und Hummelschwärme sorgen zuverlässig für die Bestäubung der Tomatenblüten. Durch die sogenannte Kopfveredelung kann insbesondere bei Gurken und Tomaten eine stärkere Wuchskraft erreicht werden. Zudem sind die so veredelten Pflanzen robuster gegen Krankheiten und liefern dadurch einen höheren Ertrag.
Der Vertrieb des erntefrischen Gemüses erfolgt auf vielfältige Weise. Über den Hofladen gelangt es direkt in die Hände der Kundschaft und umliegende Quartierläden erweitern dadurch ihr Sortiment. Weitere Abnehmer bilden der Grosshandel sowie die Plattform Fahrmaadhof AG.
Zum Abschluss des Rundgangs ging es hinaus in die Freilandkulturen sowie zum Neubau der Scheune samt neu angelegtem Mistplatz.
Der Höck fand bei einem gemütlichen Apéro im Gewächshaus seinen Ausklang – mit fachlichem Austausch und Geselligkeit.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen