Das Naherholungsgebiet Eselschwanz verbindet Landwirtschaft sowie Natur- und Landschaftsschutz. Der südliche Bereich wird hauptsächlich durch zwei Gemüsebauern und weitere landwirtschaftliche Pächter bewirtschaftet. Der nördliche Bereich bis an den alten Rhein – und somit der Grenze zu Österreich – ist dem Naturschutz vorbehalten. Der runde Eselschwanzweiher und der rechteckige Kibag-Weiher sind aus dem Kiesbau des letzten Jahrhunderts entstanden.
Rund um die beiden Weiher erwartet Besucherinnen und Besucher eine abwechslungsreiche Landschaft mit Feuchtgebieten, Wäldern und offenen Naturflächen. Das Gebiet lädt zu Spaziergängen, Familienausflügen und ruhigen Naturbeobachtungen ein. Der Eselschwanz ist zudem ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Die geschützten Gewässer und Feuchtflächen bieten wichtigen Lebensraum für zahlreiche Amphibienarten sowie für Insekten, Wasservögel und weitere Tiere. Durch gezielte Aufwertungen wurden zusätzliche Flachwasserbereiche geschaffen, um die Artenvielfalt langfristig zu fördern.
Dank der flachen Wege eignet sich das Gebiet ideal für gemütliche Spaziergänge. Mehrere Grillstellen rund um den Eselschwanzweiher machen den Eselschwanz zu einem beliebten Naherholungsziel für Familien und Naturinteressierte.
Den Gästen stehen wenige Parkplätze bei den Eingängen zum Natur- und Landschaftsschutzgebiet zu Verfügung. Alternativ können die Fahrzeuge bei der Badi Bruggerhorn in St. Margrethen oder dem Bahnhof Rheineck parkiert werden. Damit Tiere und Pflanzen geschützt bleiben, sind die Besucherinnen und Besucher gebeten, auf den signalisierten Wegen zu bleiben, keinen Abfall liegen zu lassen und Rücksicht auf die sensible Natur zu nehmen.
Turmfalken-Nachwuchs bei Thurnheer Gemüsebau AG – ein Film von Kurt Holderegger

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